Petrus als Musikfreund

Die Bergischen Symphoniker und das Ensemble "Wolga-Virtuosen" begeisterten mit Klassik und Folklore aus Russland.
...Der Wunsch von Romely Pfund nach einer zahlreichen Zuhörerschar ging jedenfalls voll in Erfüllung. Mit ihren Bergischen Symphoniker bot sie Musik russischer Komponisten und hatte mit den "Wolga-Virtuosen" ein Ensemble zur Unterstützung, welches unter seinem Leiter Jouri Kostew Folklore aus seiner Heimat beisteuerte. Die russischen Musiker, die auf Ihren einheimischen Instrumenten spielen, zählen hochkarätige Solisten in ihren Reihen, so Michael Lutz mit dem Bajan, einer Art Akkordeon mit umfangreichen Klangmöglichkeiten und Jakob Eihof, der virtuos die mandolinenartige Domra zum Klingen bringt. Eine "Reise um die Welt" gab dem Ensemble Gelegenheit, seine vielfältigen klanglichen Möglichkeiten voll auszureizen.

Solinger Tageblatt


Reise durch die Welt

...Das war ein wunderschönes Konzert bei dem die Wolga Virtuosen den Symphonikern fast die Schau stahlen.

Solinger Morgenpost


Thomas Büchel ist Zar, Bauer und ein intriganter Minister

Das russische Sinfoniemärchen "Das Buckerlpferdchen" (nach Pjotr Jerschov) machte 190 Kindern und noch mehr Erwachsenen eine Heidenfreunde. Die Musiker spielten die östlichen Leitmotive in traditioneller Tracht, mit Goldbrokat bestickten Kleidern und in kosakischen Gewändern. Viele neue Instrumente konnten die Kinder ebenfalls entdecken. Für die Folklore sorgten die Wolga-Virtuosen, mit einer zauberhaften Zugabe auf kleiner werdenden Akkordeons. Die letzte Piccolo-Ziehharmonika, die für die Finger von Dirigent Jouri Kostew fast zu groß war, hatte Händy-Format.

WAZ, Bochum


Iwans Ritt ins Glück

... Die Musikanten erschienen festlich gekleidet in traditionellem Gewande, gerüstet mit russischem Spielgerät und gaben sie dem Werk die nötige traurige bis überschäumende Stimmung.

Ruhr-Nachrichten, Bochum


Musik aus Russland

...Eine virtuose Überraschung bot das 6-köpfige Balalaika-Ensemble "Wolga-Virtuosen". Sie hatten bereits bei Rimskij-Korsakows "Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesch" die Hochzeitsmusik verstärkt.

Allgemeine Zeitung


Den Hof des Zaren nach Rheydt geholt

Der zweite Teil des Programms "Petersburger Nächte" im großem Saal war der Beitrag der Rheinischen Post: Die kurzfristig eingesprungenen "Wolga-Virtuosen" unter der Leitung Jouri Kostew machten Ihrem Namen alle Ehre und begeisterten durch virtuose Tanz-, Gesangs- und Musikdarbietungen. Bei bekannten russischen Weisen klatschte das Publikum begeistert mit.

Rheinische Post


Virtuose Wolgaklänge begeistern an der Wupper

...Jubelstürme kamen auf, als die "Wolga-Virtuosen" in großer Besetzung auftraten. Ein Potpourri internationaler Melodien, zwei Zigeunerweisen und ein Csardas wurden spitzig und mit viel Leidenschaft vorgetragen. Hier glänzten außerdem Tatiana Sytcheva mit unterhaltsamen Tanzeinlagen und Dietrich Kämmler mit einer sonoren, kräftigen Bass- Stimme.

Westdeutsche Zeitung


Piazzolla auf der Balalaika

Tangomusik auf russischen Instrumenten, klingt das überhaupt? Wenn die Wolga-Virtuosen sich darauf einlassen, auf jeden Fall. Das demonstrierte sie mit ihrem Leiter und Moderator Jouri Kostew am Freitag in der Stadthalle eindrucksvoll, als es "Tango Piazzollissimo" hieß. Die Verbindung klassischer Kompositionsweisen mit anderen Elementen wie Jazz-Harmonien etwa bei "Tangata", "Primavera Portena" und "La muerte del Angel" arbeitete das Quintett anschaulich heraus. Zudem faszinierte es mit viel Gefühl für den südamerikanischen Rhythmus. Kongenial integrierte sich Sängerin Richetta Manager in das Ensemble. "Preludio para el ano 3001","Balada Para Un Loco" und "Che Tango Che" trug sie mit einer leidenschaftlichen und beweglichen Stimme außerordentlich mitreißend vor. Dafür erntete sie mit Recht frenetischen Beifall.

Westdeutsche Zeitung


Das Leiden am Kreuz

Konzert in der Evangelischen Stadtkirche mit den Wolga-Solisten Dunkle Tiefe und Unergründlichkeit malen die Saiten der Domra, der großen, dreieckförmigen Bass-Balalaika; hell, zitternd und vibrierend erinnern die Stimmen von Prim- und Altbalalaika an Gesang und Klage. Zusammen mit dem cembaloartigen Klang der zitherähnlichen Gusli und dem Bajan, dem Knopfakkordeon, entsteht ein dichtes Gewebe aus langen und kurzen, vibrierenden Schwindungen, dem der Celloton Verbindung gibt. Fremde und vertraute Klangfarben vermischten sich am Karfreitagabend in der Evangelischen Stadtkirche Remscheid. In der Aufführung der "Sieben Worte am Kreuz" von Heinrich Schütz sangen Mitglieder des Madrigalchors Wermelskirchen und des Chors der Evangelischen Stadtkirche, begleitet wurden sie, unter der Leitung von Kirchenmusikdirektorin Ruth Forsbach, von den Wolga- Solisten, Wuppertal. Aber die aus Russland stammenden Musiker waren nicht nur einfach ein Begleitensemble, sondern prägten durch die besondere, aus der russischen Volksmusik stammenden Klangtradition ihrer Instrumente, entscheidend die Interpretation des Schütz-Werkes. ...das ungewohnte Klangmuster der östlichen Instrumentation und der meisterhafte Spiel der Solisten hatten starke überzeugende Wirkung. Mit der Musik von Heinrich Schütz korrespondieren Sofia Gubaidulinas "Sieben Worte" aus dem Jahr 1982, die die Wolga- Solisten im zweiten Teil spielten. Wundersam der Zusammenklang des Bajans (Michael Lutz) mit den Zupfinstrumenten, grandios die "Akkord-Aufsprünge" und Abrisse. Schnelles Drängen, langsames Ausschwingen, tiefdunkel, in die Tonlosigkeit sinkende Bassimpulse, hell schreiende Saitenschläge. Die russische Komponistin malt das Leiden am Kreuz, Verzweiflung und Hoffnung bis hin zum langsamen Verebben des Musik-Geschehens. Fast ohne Zäsur gingen die sieben "Bilder" der Worte Christi ineinander über, so dass das gesamte Werk wie eine lange Metamorphose wirkte.

Bergische. Morgenpost


So gefällt Schostakowitsch den Kindern

Mit dem Familienkonzert "Erinnerungen an Schostakowitsch" ist den Symphonikern zum Abschluss in zweierlei Hinsicht nochmals ein großer Wurf gelungen. ...Munter und Interessant erläutete Jouri Kostew Hintergründe, spielte selbst Balalaika und sang, verkleidet, ein Lied aus der Oper "Die Nase". Stupend virtuos präsentierte Alexander Zygankow seine Domra. Er war es auch, der das sehr anrührende Werk "Erinnerungen an Schostakowitsch" komponierte, welches auf sensible Weise vorgetragen wurde....Kurzum: ein Konzert, bei dem alles gestimmt hat.

WAZ


Galakonzert in Empfingen übertrifft alle Erwartungen

Musik aus der Tiefe der russischen Seele begegnete an diesem Abend der Gefühlswert deutscher Romantik und verschmolz mit ihr stellenweise zu einer einzigartigen Symbiose. Das 1995 gegründete Berliner Ensemble setzt sich aus zehn klassisch ausgebildeten Berufssängern unter Leitung von Andreas Wiedermann zusammen, das den hohen Erwartungen gerecht wurde. Dem 1995 von Jouri Kostew in Wuppertal mit Landsleuten gegründeten "Wolga-Ensemble" wird außergewöhnliche Musikalität und Temperament - und ein virtuoser Umgang mit Instrumenten bescheinigt, was es in Instrumentalstücken, so zum Beispiel im ersten Satz des Domrakonzerts g-moll von Nikolaj Budaschkin eindrucksvoll unter Beweis stellte. Virtuos schnelle, getragen schwermütige und langsam werdende Tonsequenzen (vor allem der Domra, einer Art russischer Laute) gehen abrupt ineinander über. Beeindruckend auch das Spannung auf-und abbauende Spiel einer Zimbal in "Preludia und Chora" von Alexander Burdin. Halsbrecherische Läufe auf einer Ziehharmonika faszinierten im "Matrosenchor", wie denn auch Jouri Kostew mit seinen sechs Mini-Harmonikas eine heitere Zirkusnummer abzog. Das Publikum war begeistert.

Schwarzwälder Bote


Die zwei Seiten der russischen Seele - Ensemble bot Schwermütiges und Heiteres

...Auch bei diesen traditionellen Volkstücken spürte man die hohe Professionalität des Ensembles: Hier wurde mit Engagement und Herzblut aufgespielt.

Kölner Stadt-Anzeiger


Virtuoses Spiel auf russischen Volksinstrumenten

...Unter der Leitung des Vollblutmusikers Jouri Kostew wurde russische Musik vom Feinsten geboten. Sämtliche Mitglieder erwiesen sich als wahre Meister auf ihren Instrumenten. So erklangen in der ersten Konzerthälfte Instrumental- und Vokalstücke bekannter und weniger geläufiger russischer Komponisten, auch dank des präzisen Dirigats Kostews, bestechend homogen und nuanciert. Auch die eingeladenen Gesangssolisten präsentierten sich bestens disponiert. Nina Kotowa (Mezzosopran) und Tenor Kairschan Scholdybajew glänzten bei Arien aus russischen Opern mit ausgewogenen und ausdrucksstarken Stimmen. Nach der Pause gab es dann Musik aus der Feder von Modest Mussorgsky. Hier sang Bariton Nikolai Miassojedov, Mitglied des Opernensembles des Schillertheaters NRW zwei Abschnitte ("Wiegenlied", "Serenade") aus dem Zyklus "Lieder und Tänze des Todes". Als Erfahrener Singdarsteller trug er sie stimmlich und mimisch sehr packend vor. Krönender Abschluss war die Aufführung von Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung" in einem Arrangement für russische Instrumente, Schlagzeug, Tasteninstrumente und Orgel. Wohl ausgelotet zeichnete das Ensemble mit Kantor Stefan Kordes an der Orgel als weiteren Gast die orchestral klanglich und schattierungsreich fein abgestuften musikalischen Bildbetrachtungen nach. Bald nachdem der letzte Ton verklungen war, hielt es das Publikum nicht mehr auf den Stühlen. Es feierte alle Beteiligten mit stehenden Ovationen.

Westdeutsche Zeitung


Weihnachten in Wort und Lied

Karl Michael Vogler und das Ensemble Wolga boten ein stimmungsvolles Programm in der Stadthalle ...Das Ensemble Wolga zeigte sich in bester Laune und bescherte ein Musikprogramm von besonderem Glanz. ...Nach gut zwei wie im Flug vergangenen Stunden schlossen besinnliche Gedichte und das von allen Musikern gemeinsam vorgetragene Lied "Oh, Gospodi, dai miru" musikalisch einen wundervollen Abend, über den man einen Satz aus Hermann Hesses "Winterglanz" stellen könnte: "Ein guter Tag ist hundert halbgelebte wert"

Westdeutsche Zeitung


Kunst begeisterte Kölner Kinder

...in Trachten, mit Instrumenten wie Balalaika, Gusli und Domra, entführte hier das Wolga Ensemble in russische Klangweiten. Der rotgestiefelte Erzähler Jouri Kostew holte etwa 50 Kinder auf die Bühne. Hier Hand in Hand tanzten sie am Schluss die Prozession der Freudenhochzeit.

Kölnische Rundschau


Das Gespensterlied unheimlich geflüstert

Im russisch-folkloristischen Gewand betritt der Erzähler Jouri Kostew die Bühne und stellt sich vor das "Bayer-Mandolinen-Orchester", unter das sich, die Musiker seines "Ensemble Wolga" gemischt hatten. Zum Staunen über die ungewöhnliche Kleidung blieb den vielen kleinen Gästen im gut besuchten Erholungshaus jedoch keine Zeit. Mit großer Geste und charmant-weichem Akzent erzählte Kostew das Märchen von Ivan und seinem Buckelpferdchen... Nach einer guten Stunde ist das Konzert vorbei, nach viel Applaus und einer Zugabe Verlassen die kleinen und großen Zuschauer summend in Guter-Laune-Stimmung den Saal.

Leverkusener Anzeiger


1000 Rot-Freunde trafen sich zur "Langen Nacht"

Die Idee war originell, doch diesen Erfolg hatten die Organisatoren im Von der Heydt- Museum selbst nicht erwartet. ...Die neun Musiker begeisterten das Publikum, das die Stuhlreihen bis auf den letzten Platz besetzt hielt, mit mitreisend gespielten volkstümlichen Weisen. Nicht nur für "Kalinka" gab es stürmischen Applaus.

Westdeutsche Zeitung